Thema

justiz-auktion.at: Die Versteigerung gepfändeter Sachen im Internet

Dr. Franz Mohr

Die EO-Nov 2008 ermöglichte bei der Fahrnisexekution die Versteigerung der Pfandstücke im Internet, die in der Praxis ein Schattendasein führte. Nunmehr wird ein zweiter Versuch gestartet, damit die Internetversteigerung angewendet wird.

Bereits mit der EO-Nov 20081 wurde die gesetzliche Grundlage dafür geschaffen, dass die im Rahmen der Fahrnisexekution gepfändeten Gegenstände im Internet versteigert werden können. Dadurch sollten mehr Kaufinteressenten angesprochen und höhere Erlöse bei der Versteigerung erzielt werden.2 Die Internetversteigerung konnte sich aber in der Praxis nicht durchsetzen, insb stand kein ausreichendes Angebot an geeigneten und an der Versteigerung von gerichtlichen Pfandstücken interessierten Internetplattformen und Versteigerern zur Verfügung. Dies gehört seit März 2015 der Vergangenheit an.

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Artikel-Nr.
Zak 2015/257

05.05.2015
Heft 8/2015
Autor/in
Franz Mohr

Dr. Franz Mohr ist Leiter der Abteilung für Exekutions- und Insolvenzrecht und stellvertretender Leiter der Zivilrechtssektion im Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulieung und Justiz sowie Honorarprofessor an der Karl-Franzens-Universität Graz.

Zuletzt erschienene Publikationen des Autors:
Taschenkommentar Exekutionsordnung16 (2017; gemeinsam mit Pimmer und Schneider) und Privatinsolvenz3 (2018); Autor im Kommentar zur Exekutionsordnung von Angst/Oberhammer und im Kommentar zu den Insolvenzgesetzen von Konecny.