Thema

Missbrauch bei Verfügungen über ein Gemeinschaftskonto vor Gründung einer Gesellschaft

Mag. Mario Bauer / Dr. Katharina Köberl

Im Aufbau eines gemeinsamen Unternehmens wird bei finanziellen Angelegenheiten oft ein Gemeinschaftskonto als praktische Lösung angestrebt und verwendet. Obacht gebührt hier bei Alleingängen der Gründungsmitglieder, die zivil- sowie strafrechtliche Konsequenzen haben können.

Ob eine App für das Smartphone, ein neues Bauvorhaben oder eine eigene Bierbrauerei - die gemeinsame Umsetzung einer innovativen Idee oder eines Projekts mit dem Ziel, anschließend die Ergebnisse gewinnbringend vermarkten zu können, erfreut sich nicht nur unter dem Begriff Start-Up großer Beliebtheit. Noch vor der formellen Gründung eines Unternehmens wird dabei die Eröffnung eines gemeinsamen Kontos für wichtige Anschaffungen der Geschäftspartner notwendig sein. Gerade in der Anfangsphase herrscht zwischen den Beteiligten zumeist ein hoher Grad an gegenseitigem Vertrauen, wodurch mitunter übersehen wird, dass sich bereits erste rechtliche Risiken ergeben können, die (noch) nicht umfassend besprochen wurden.

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Artikel-Nr.
Zak 2021/74

24.02.2021
Heft 3/2021
Autor/in
Katharina Köberl

Dr. Katharina Köberl ist Juristin bei der Österreichischen Gesundheitskasse Wien. Davor war sie Universitätsassistentin am Institut für Strafrecht und Kriminologie Wien und publizierte die Lehrbehelfe "Starthilfe Strafrecht" und "Starthilfe Strafprozess" sowie weitere Fachartikel im Bereich des Straf-, Medizin- und Führerscheinrechts. Nebenberuflich ist sie Vortragende im Zivil- und Strafrecht, spezialisiert auf medizinrechtliche Aspekte.

Mario Bauer

Mag. Mario Bauer ist derzeit Jurist bei Austrian Airlines. Zu seinen Spezialgebieten zählen allgemeines Vertragsrecht sowie Kartell- und Wettbewerbsrecht. Zuvor absolvierte er Praktika bei verschiedenen Kanzleien im In- und Ausland und war zuletzt als Rechtsanwaltsanwärter in einer führenden Wirtschaftskanzlei in Wien tätig.