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Optionen einer Verwaltungsstrafrechtsreform

Nicolas Raschauer

In den vergangenen Jahren hat die EU-Gesetzgebung verstärkt Vorgaben für die Ausgestaltung des nationalen Sanktionensystems gemacht. Das nationale Verwaltungsstrafgesetz ist mit diesen Veränderungen nicht mehr kompatibel. Dies bietet Gelegenheit, über mögliche Änderungen des nationalen Verwaltungsstrafregimes nachzudenken.

In sekundären Unionsrechtsrechtsakten finden sich nicht nur gängige "Allgemein-Klauseln" dergestalt, dass die Mitgliedstaaten abschreckende und wirksame Sanktionstatbestände zu erlassen haben, um die Einhaltung des Unionsrechts (Richtlinien und Verordnungen) und der nationalen Begleit- oder Umsetzungsbestimmungen zu gewährleisten.2

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Artikel-Nr.
ZFR 2017/138

23.06.2017
Heft 6/2017
Autor/in
Nicolas Raschauer

Prof. Dr. Nicolas Raschauer ist Prorektor für Forschung und Transfer sowie Leiter des Instituts für Wirtschaftsrecht an der Universität Liechtenstein, sowie dort Inhaber des Propter Homines Lehrstuhles für Bank- und Finanzmarktrecht. Zudem ist er als of Counsel bei Cerha Hempel Rechtsanwälte GmbH in Wien tätig.