Thema

Praxistipps zur Revision

Univ.-Prof. Dr. Georg E. Kodek, LL.M. (NWUSL)

Anknüpfend an die Praxistipps zur Berufung ( Zak 2016/728, 384) wird im vorliegenden Beitrag die Revision kurz behandelt. 1 Im Vordergrund steht die Erörterung der Zulässigkeit, die in der Praxis immer noch vielfach Schwierigkeiten bereitet.

Die Revisionsfrist beträgt vier Wochen ( § 505 Abs 2 ZPO). Als Zustellungszeitpunkt elektronisch übermittelter gerichtlicher Erledigungen und Eingaben ( § 89a Abs 2 GOG) gilt jeweils der auf das Einlangen in den elektronischen Verfügungsbereich des Empfängers folgende Werktag, wobei Samstage nicht als Werktage gelten. Zu beachten ist, dass, wenn das Ersturteil ein Anerkenntnis- oder Versäumungsurteil war, die Regeln über die Fristunterbrechung im Sommer und in der Weihnachtszeit nicht anzuwenden sind ( § 222 Abs 2 ZPO). 2

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Artikel-Nr.
Zak 2018/702

07.11.2018
Heft 19/2018
Autor/in
Georg Kodek

Univ.-Prof. Dr. Georg E. Kodek, LL.M. (NWUSL), ist Hofrat des OGH und Univ.-Prof. an der WU Wien. Außerdem ist er als Vortragender im Rahmen der Richter- und Rechtspflegerausbildung sowie als Sachverständiger für Zivilgerichtliches Verfahrensrecht für den Europarat tätig. Daneben ist er Autor zahlreicher Veröffentlichungen aus dem Bereich des Zivil- und Zivilverfahrensrechts.

Publikationen (Auswahl):
Europäisches Gerichtsstands- und Vollstreckungsrecht 4 (2015; gemeinsam mit Czernich und Mayr); Schwimann/Kodek (Hrsg), Praxiskommentar ABGB 4 Band I (2011), II (2012), III (2012), IV und V (2014), Va (2015) , VI und VII (2016); Kommentierung der Art 16 ff EuInsVO und des IIRG in Burgstaller/Neumayr, Internationales Zivilverfahrensrecht II (2003); Kurzkommentar FBG (2005, gemeinsam mit G. Nowotny und Umfahrer); Grundbuchsrecht² (2016); daneben Mitarbeit an zahlreichen Kommentaren, insb Burgstaller/Deixler-Hübner, EO, und Fasching/Konecny, Zivilprozeßgesetze 3, sowie zahlreiche Aufsätze.