Thema

Rechtliche Auswirkungen von COVID-19 auf Bauvorhaben

Univ.-Prof. Dr. Georg Graf, MA / Univ.-Ass. Dr. Natascha Brandstätter

Bauunternehmen stehen angesichts der COVID-19-Pandemie und den damit einhergehenden gesetzlichen Neuregelungen vor gravierenden Herausforderungen. So sind einige Bauvorhaben aufgrund der neu geschaffenen Re-striktionen nicht mehr durchführbar; andere wiederum können nur unter erschwerten Bedingungen (dh: mit Verzögerungen bzw unter Einsatz von Mehrkosten) fortgesetzt werden. In Bauverträgen sind ferner häufig Pönalen für die Nichteinhaltung von vereinbarten Terminen vereinbart. Der folgende Beitrag untersucht unter Berücksichtigung des 2. COVID-19-JuBG die aus dieser Situation resultierenden rechtlichen Fragen sowohl für Bauverträge nach ABGB als auch für solche, denen die ÖNORM B 2110 zugrunde gelegt wurde.

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Artikel-Nr.
Zak 2020/206

22.04.2020
Heft 7/2020
Autor/in
Georg Graf

Univ.-Prof. Dr. Georg Graf, M.A. (Chicago) ist Professor für Privatrecht und Rechtsphilosophie am Institut für Privatrecht der Universität Salzburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen ua das Bank- und Kapital­marktrecht.

Wichtigste Publikationen:
Rechtsfragen des Telebanking (1997); Vertrag und Vernunft (1997); Jetzt schlägts aber (fast) 13! – Geschäftsbedingungen der Kreditinstitute: OGH erklärt 12 Klauseln der Bank AGB 2000 für unwirksam, ecolex script, 2003, 1–14; Die österreichische Rückstellungsgesetzgebung (2003); Die Prospekthaftung und der Kausalitätsbeweis des geschädigten Anlegers, GES 2011, 203–218.

Natascha Brandstätter

Dr. Natascha Brandstätter ist Universitätsassistentin (Postdoc) am Fachbereich Privatrecht der Universität Salzburg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bürgerlichen Recht, insbesondere im Schadenersatz-, Bereicherungs-, Vertrags- und Erbrecht sowie im Bank und Kapitalmarktrecht.