Rechtsprechung / Schadenersatz

Schmerzengeld für Schockschäden aufgrund der Nachricht von der Verletzung eines Angehörigen

ABGB: § 1325

Eine Haftung des Schädigers für krankheitswertige psychische Beeinträchtigungen, die ein naher Angehöriger eines schwerst verletzten Unfallopfers durch die Unfallnachricht erleidet (Schockschaden), erscheint gerechtfertigt, wenn im Zeitpunkt der Nachricht objektiv akute Lebensgefahr oder die konkrete Gefahr dauernder Pflegebedürftigkeit bestand. Auch nach Wegfall dieser Gefahren kann der krankheitswertige Leidenszustand des Angehörigen, der aufgrund der mit den Verletzungsfolgen verbundenen familiären Belastungen

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Artikel-Nr.
Zak 2013/814

10.12.2013
Heft 22/2013