Rechtsprechung / Schadenersatz

Schmerzlinderung durch Schmerzmittel mindert Schmerzengeld

ABGB § 1325

Die Linderung der körperlichen Schmerzen durch die Einnahme schmerzstillender Mittel ist bei der Bemessung des Schmerzengeldes anspruchsmindernd zu berücksichtigen. Negative Begleiterscheinungen bzw Folgen der Schmerztherapie (zB Nebenwirkungen, Abhängigkeit) wirken sich anspruchserhöhend aus.

23.000 EUR Schmerzengeld: Der Patient erlitt durch die im Zuge der Behandlung vorgenommenen vier Operationen an einem Kniegelenk, für deren negative Folgen der beklagte Arzt aufgrund der Verletzung seiner ärztlichen Aufklärungspflicht haftet, komprimiert 12 Tage starke, 61 Tage mittelstarke und 27 Tage leichte Schmerzen (unter Berücksichtigung der Wirkung der ihm verabreichten schmerzstillenden Medikamente; negative Folgen der Schmerztherapie wurden nicht festgestellt).

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Artikel-Nr.
Zak 2009/302

02.06.2009
Heft 10/2009