Beiträge

Über die Möglichkeiten und Grenzen der Finanzierung von Einlagensicherungssystemen

MMag. Dr. Thomas Stern, MBA

"Zur Problematik des schwächsten Glieds in der Kette"1

«A fundamental principle underlying DGS is that they are funded entirely by banks, and that no taxpayer funds are used» (Europäische Kommission, 2015)2

Im Zuge der Gesetzesinitiative zur Etablierung eines europäischen Einlagensicherungssystems ("EDIS")3 hat die Kommission die Belastbarkeit der nationalen Sicherungssysteme bezweifelt. Tatsächlich wird die Verwundbarkeit der Systeme bei Ausfall größerer Mitgliedinstitute deutlich erkennbar. Die Quelle der Verwundbarkeit liegt insb in den Finanzierungsmethoden der Einlagensicherungsrichtlinie ("DGSD"), namentlich in der Anwendung der risikobasierten Beitragsmatrix. Eine unintendierte Folge dieser Methode ist die Problematik des schwächsten Glieds in der Kette und der damit einhergehenden faktischen Finanzierungsgrenze für Einlagensicherungssysteme im Krisenfall.

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Artikel-Nr.
ZFR 2018/282

18.12.2018
Heft 12/2018
Autor/in
Thomas Stern

MMag. Dr. Thomas Stern, MBA ist seit dem Jahr 2009 im Bereich Finanzmarktregulierung tätig. Seit 2017 Senior Spezialist bei der FMA Liechtenstein. Daneben assoziierter Wissenschaftler an der Universität Liechtenstein sowie Mitglied des europäischen Ausschusses für Regulierung und Policy.

Forschungsschwerpunkte:
Basel III, Systemische Risiken, Kapitalmarktunion, Einlagensicherung und neue Aufsichtsstrukturen (ESFS, SSM). Internationale Vortrags- und Autorentätigkeit.