Thema

Zur Reichweite des "Quota-litis-Verbots"

Dr. Christoph Kronthaler

Zugleich eine Besprechung von 4 Ob 14/18i = Zak 2018/519, 275

Der OGH hatte zu 4 Ob 14/18i1 ua darüber zu entscheiden, ob das "Quota-litis-Verbot" des § 879 Abs 2 Z 2 ABGB2 auch für einen selbsternannten "Spielerschützer" gilt, der über eine Website seine Unterstützung für durch (Automaten-)Glücksspiel Geschädigte anbietet. Für seine Dienste bei der Zurückforderung von Spielverlusten verlangte der "Spielerschützer" "einen Teil des erstrittenen Betrags als Entgelt" (idR zwischen 20 und 33 % des Betrags, der dem geschädigten Spieler zuerkannt wird).3 Der vorliegende Beitrag bewertet zunächst die Entscheidung des 4. Senats und stellt im Anschluss daran einige Überlegungen zu möglichen Folgewirkungen für die Praxis an.4

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Artikel-Nr.
Zak 2020/416

05.08.2020
Heft 13/2020
Autor/in
Christoph Kronthaler

Dr. Christoph Kronthaler ist derzeit Universitätsassistent (Postdoc) an der Universität Innsbruck und Of counsel bei P | E | H | B Rechtsanwälte in Salzburg/Wien.

Publikationen (Auswahl):
Zur Abgrenzung von Naturalrestitution und Geldersatz beim Anlegerschaden, JBl 2016, 249; Negativzinsen, ÖJZ 2017, 101; Mitverschulden bei der Anlageberatung im Zusammenhang mit Kommanditbeteiligungen, Zak 2018/7 (mit Schwangler); Kein Mitverschuldenseinwand im Falle der Verschweigung von Innenprovisionen bei fehlender Kausalität, ZFR 2019/225.