IT-Recht

Das Leistungsschutzrecht für Presseveröffentlichungen gegenüber Online-Plattformen

RA Hon.-Prof. Dr. Clemens Thiele, LL.M. Tax (GGU)

Mit dem Inkrafttreten - auch der flankierenden urheberstrafrechtlichen Bestimmungen1 am 1. 4. 2022 - verfügen Hersteller von Presseveröffentlichungen seit der Urheberrechts-Novelle 20212 über ein eigenes Leistungsschutzrecht, das es ihnen ermöglichen soll, selbst gegen die "Online-Freibeuterei" in (großen) Kommunikationsplattformen vorzugehen. Der folgende Beitrag versucht, einen ersten Überblick zu geben und die unionsrechtlichen Hintergründe offenzulegen.

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Artikel-Nr.
jusIT 2022/55

01.09.2022
Heft 4/2022
Autor/in
Clemens Thiele

RA Hon.-Prof. Dr. Clemens Thiele, LL.M. Tax (GGU) studierte US-amerikanisches Steuerrecht in San Francisco; Anwaltliche Tätigkeit in Deutschland, den USA und Österreich; Gründung der RA-Kanzlei EUROLAWYER® in Salzburg; Fachbuch-Autor; Mitherausheber und ständiger Redakteur von juristischen Fachzeitschriften zum geistigen Eigentum und Datenschutzrecht; gerichtlich beeideter Sachverständiger für Urheberrechtsfragen aller Art, insb Neue Medien und Webdesign. Die Universität Salzburg hat ihm 2014 auf Antrag des Fachbereichs Privatrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät den Titel Honorarprofessor verliehen.

Publikationen des Autors:
Standardkommentar zum RATG3 (2011); Mitherausgeber und Autor des Österreichischen und Europäischen Design- und Musterschutzrechts in zwei Bänden (2018 und 2020); Mitherausgeber des Kommentars zum Österreichischen Urheberrechtsgesetz, 4. Auflage (2022); Mitautor des ZPO Taschenkommentars (2019); Mitherausgeber und Autor des führenden Praxiskommentars zum Österreichischen Datenschutzgesetz, 2. Auflage (2022); zahlreiche Beiträge in Fachzeitschriften zu Themen des IT-Rechts.