Thema

Zum Verhältnis des Verwendungsanspruchs (§ 1041 ABGB) zum Aufwandersatzanspruch (§ 1042 ABGB)

em. o. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Reischauer

Bei Zahlung an einen Scheingläubiger hängen die Rechtsfolgen ua davon ab, ob der Schuldner durch diese Zahlung befreit wird. Ist dies der Fall (zB § 1395 S 2 ABGB), hat der wahre Gläubiger gegen den Scheingläubiger einen Verwendungsanspruch (§ 1041 ABGB). Ist der Schuldner nicht befreit worden, möchte ein Teil der Lehre dem wahren Gläubiger - unter Hinweis auf § 1042 ABGB - dennoch einen Bereicherungsanspruch geben.

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Artikel-Nr.
Zak 2019/301

05.06.2019
Heft 9/2019
Autor/in
Rudolf Reischauer

em. o. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Reischauer war an der Johannes-Kepler-Universität Linz Senatsvorsitzender, Dekan der juridischen Fakultät, Institutsvorstand des Instituts für Zivilrecht und Leiter der Abteilung für Wirtschaftsprivatrecht.

Publikationen:
Die Entwicklung des Leistungsstörungsrechts im 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart, in Fischer-Czermak/Hopf/Kathrein/Schauer (Hrsg), Festschrift 200 Jahre ABGB (2011) 577; Gewährleistungsrückgriff mittels Anweisung, Zak 2012, 107; Entwicklungstendenzen bei den Haftungsstrukturen, JBl 2012, 545; Zum Verhältnis von Reugeld und eingeschränktem Werklohnanspruch, Zak 2013/158 Kommentierung der §§ 902-907a, 908-913 in Rummel/Lukas, ABGB, Teilband §§ 859-916, 4. Auflage (2014).