Thema

Zur Anwaltslast im Rechtsmittelklageverfahren

Mag. Dr. Dominik Rammelmüller

Bestimmte Verfahren vor Gericht unterliegen einer absoluten Anwaltslast. Begründet wird dies einerseits mit dem Hinweis auf den Schutz rechtsunkundiger Personen und andererseits mit dem Ziel einer möglichst raschen und effizienten Verfahrensführung. Diese beiden Gründe könnten besonders auch die Nichtigkeits- und die Wiederaufnahmeklage betreffen. Der vorliegende Beitrag geht daher der Frage nach, ob im Rechtsmittelklageverfahren ( §§ 529 ff ZPO) absolute Anwaltslast besteht.

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Artikel-Nr.
Zak 2018/466

08.08.2018
Heft 13/2018
Autor/in
Dominik Rammelmüller

Mag. Dr. Dominik Rammelmüller war zuletzt als Universitätsassistent am Institut für Zivilprozessrecht, Insolvenzrecht und vergleichendes Prozessrecht der Johannes Kepler Universität Linz tätig. Derzeit ist er als Jurist beim Land Oberösterreich beschäftigt. Seine Dissertation beschäftigt sich mit den Rechtsmittelklagen, insbesondere im Rechtsvergleich zum deutschen Wiederaufnahmerecht.

Publikationen des Autors:
Ausgewählte Aspekte des obligatorischen Schlichtungsversuchs im nachbarschaftsrechtlichen Verfahren, Zak 2017/116, 67; Markowetz/Rammelmüller, Aktuelle Rechtsprechung zur Zwangsversteigerung, in Clavora/Kapp/Mohr (Hrsg), Jahrbuch Insolvenzrecht und Sanierungsrecht 2016 (2017) 361; Rechtmäßige Bestellung eines Abwesenheitskurators für eine 110 Jahre alte Person? Zugleich eine Besprechung der E OGH 6. 7. 2016, 7 Ob 51/16z, NZ 2018/13, 49; Zur Anwaltslast im Rechtsmittelklageverfahren, Zak 2018/466, 246.